Dahinter stecke ich, Esther Burch. Ich wurde 1973 hier unten, gaaaaaanz nahe an der Schweizer Grenze geboren. Genau genommen sind wir von der Schweiz umzingelt, so dass wir fast halbe Schweizer sind.
Schon als kleines Kind hatte ich einen Lieblingsbären. Da er aber schon damals ziemlich alt war, quillte bald die Holzwolle aus ihm und meine Mutter eliminierte ihn trotz heftiger Proteste. Ich trauere ihm heute noch nach! (sniff!) Erst mit dem neuen Jahrtausend hielten die Bären dann wieder ihren Einzug bei mir. Zuerst als "Sammler" und da ich schon immer gerne kreativ war, war es nur noch ein kurzer Schritt zum Selbermachen. 2000 nahm ich erstmals an einem Wettbewerb teil, um zu schauen, ob meine Bären auch bei "Nicht-Familienmitgliedern" ankommen, was relativ erfolgreich war. 2001 habe ich zum ersten Mal ausgestellt. Es ist immer wieder aufregend aber auch immer wieder schön!
Je nach Ausstattung und Vorarbeit sitzte ich zwischen 12 und ca. 20 Stunden an einem Bären. Da ich noch Kinder habe, die mich brauchen (und von denen ich im übrigen auch gebraucht werden will!) beschränkt sich meine Arbeit hauptsächlich auf den Feierabend, wenn die Racker im Bett sind. D.h. es geht ein paar Tage, bis ein Bär zum Leben erweckt ist.
Ich benutze hauptsächlich Mohair, die Tatzen sind allermeistens aus (echtem) Leder. Gefüllt sind die Wonneproppen meist mit Fiberfill und viiiieeel Granulat, damit sie schön schwer werden.
Die fertigen Bären bekommen oft noch etwas passendes anzuziehen, manchmal bestechen sie aber auch nur durch ihre "nackte Schönheit".
Bei meinen Bären achte ich auf Qualität. Nur ein Bär, den ich auch von der Stelle weg selber behalten würde, verlässt das Haus. Sie erhalten also bestimmt keinen Ramsch, wenn Sie sich für einen Bären von mir entscheiden! Mein Qualitätssiegel ist das Holzscheibchen unter dem linken Arm des Bären. Gibt es trotz allem mal ein Grund zur Beanstandung (z.B. eine Naht geht auf), dann melden Sie sich einfach bei mir, es wird alles behoben!
Betonen muss ich aber noch, dass die Bären nicht kindgerecht sind. Soll es ein Bär für ein Kind sein, setzen Sie sich bitte wegen einer Spezialanfertigung aus kindgerechten Materialien (hört sich nur teuer an, ist es nicht!) mit mir in Verbindung!
Natürlich aben alle Bärenmacher (oder zumindest die meisten) ihren eigenen Stil. Klassisch, modern, verrückt, ... alle haben ihre Eigenheiten. Ich denke, das markanteste, was meine Bären erkennbar macht, sind die gewobenen Nasen. So viel ich weiss bin ich die einzige (falls das nicht der Fall ist, bitte ich darum mich zu korrigieren!), die auf die bekloppte Idee gekommen ist.
Bei den ersten Nasen habe ich noch ziemlich dickes Perlgarn benutzt, was dann eher an Sackleinen erinnert hat. Mittlerweile nehme ich dünnen Sticktwist oder dünnes Perlgarn und brauche ein paar Stunden mehr :o) Aber das sind Sie mir wert!
Weil ich finde, dass auch Teddybären nicht geklont werden sollten, wird jeder Bär von mir nur einmal gefertigt (Ausnahme war die Sonderedition meines Maskottchenbären für das Swiss Teddy Festival in Zürich). Dazu gibt es passend den Bärenpass, auf dem Name, Gattung, Grösse natürlich ein Foto des Bären, meine Unterschrift und die Bescheiniung der Echtheit festgehalten sind.
Ich bitte sie darum, aus meinem vorhandenen Repertoire auszuwählen. Falls ihr Wunschbär bereits adoptiert wurde, kommt bestimmt in nächster Zeit wieder ein ähnlicher, der Ihnen auch gefallen kann.
Wenn Sie aber einen bestimmten Wunschbären haben, (z.B. ein Mädchen zu einem bereits vorhandenen Checkerbären oder eine Spezialanfertigung für einen bestimmten Anlass wie etwa in Hochzeitsmontur als Hochzeitsgeschenk oder eine bestimmte Person, das kann etwa ein Kochbär für einen Kochfan sein, oder der Bär mit der Weinflasche für einen Weinliebhaber, etc.) können Sie mit mir reden. Das wird in der Regel auch nicht teurer als ein vergleichsweise ausgestatteter Bär!
gehen sie einfach links in die Unterrubrik Oft gefragt, da finden sie noch ein paar mehr Infos zu uns!